Corona. Der Spuk muss beendet werden. Einzelhandel klagt über massive Umsatzeinbrüche. Meinungsbeitrag im Offenblatt, Offenburg.

Der Spuk muss beendet werden. Und das so schnell wie möglich!


"Es werden Bedarfskäufe getätigt, mehr nicht", sagt der Chef des Einzelhandelverbandes, Stefan Genth. Er spricht von "geringen Kundenfrequenzen" und "massiven Umsatzeinbrüchen." Jedes dritte Unternehmen (!) sei in seiner Existenz "massiv bedroht."


In der Gastronomie und bei den Hotel-Betreibern wird es nicht besser aussehen. Es liegt auf der Hand, weshalb das so ist. Man muss sich nur umhören, wer mittlerweile von Kurzarbeit betroffen ist beziehungsweise wie viele befürchten, künftig von Kurzarbeit und im schlimmsten Fall von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Die einen müssen sich mit Ausgaben zurückhalten, die anderen machen das bereits vorsichtshalber. Hinzu kommt - jeder prüfe sein eigenes Verhalten -, dass man sich bei der sinnbefreiten Maskenpflicht auf das, was Genth "Bedarfseinkäufe" nennt, beschränkt.


Wir brauchen also dringend, wirklich dringend, wieder eine Rückkehr zur Normalität. Ansonsten sehe ich Schwarz. Die Menschen wollen keine "andere Normalität", wie sie von der Politik propagiert wird. Sie werden eine solche auch nicht akzeptieren.


Die Zahlen der Infizierten und Erkrankten rechtfertigen die "Maßnahmen" und massiven Grundrechtseinschnitte auch in keiner Weise. In Baden-Württemberg - neben Bayern am stärksten betroffen, wenn davon überhaupt die Rede sein kann, liegt die Zahl der Infizierten bei 0,013 % der Bevölkerung. Bei den Infizierten, nicht bei den Erkrankten, wohlgemerkt. Die Zahl ist vom Robert-Koch-Institut, herausgegeben am 25. Mai 2020.


Ich kann nur die Stadt, den Kreis, eigentlich alle dazu aufrufen, Druck auf die Verantwortlichen in Stuttgart und Berlin auszuüben.


Der Spuk muss beendet werden. Und das so schnell wie möglich!


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